Frucht­haus­verein auf dem Klausen­hof e.V.

Alles Gute was geschieht, setzt das nächste in Bewegung.

Goethe

Die Vorderseite des Fruchthauses mit dem wiedererbautem Vorbau

Das Bauprojekt

Das soziale und kulturelle Anliegen des Vereins

Der Fruchthausverein auf dem Klausenhof e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, einen Ort zu schaffen, der Raum für Austausch, gemeinsame Aktivitäten im musischen, kulturellen und handwerklichen Bereich und im Sinne der Freien Fahrtengemeinschaft Artaban bietet.

Das Fruchthaus und das dazugehörende Gelände sollen behutsam und mit Zeit mitgestaltet und erhalten, benutzt und belebt werden. Wir verstehen uns als eine offene, altersübergreifende und gemeinnützige Gemeinschaft, in der Mitglieder unabhängig von Weltanschauung und Konfession willkommen sind, Impulse einbringen und wieder nach außen tragen können.

Ein besonderes Anliegen ist dabei die Arbeit mit Jugendlichen.

Auszug aus der Satzung des Fruchthausvereins auf dem Klausenhof e. V.

Der Klausenhof

Der Klausenhof ist ein circa 300 Jahre alter Hofkomplex, der im Südschwarzwald südlich von Offenburg liegt. Der Hof ist in Besitz des Freiburger Arztes Herr Michael Ernst, der diesen Ort gelegentlich für Schulklassen und kulturell tätige Gruppen öffnet. Aus einer solchen Begegnung von Michael und Artabanern erwuchs der Wunsch auf beiden Seiten, etwas Beständigeres entstehen zu lassen. Eines der Nebengebäude des Klausenhofes ist das Fruchthaus, ein historisches Gebäude aus dem Jahr 1728. Zum Zeitpunkt der Begegnung von Michael mit den Artabanern befand sich das Fruchthaus in einem Zustand, der es dringend notwendig machte, es durch geeignete Baumaßnahmen zu stabilisieren, neu aufzubauen und gleichzeitig den ursprünglichen Charakter wieder herzustellen. Aus gemeinsamen Gesprächen entstand die Idee, das Fruchthaus nach der Wiederherstellung der Fahrtengemeinschaft zur weiteren Pflege und Nutzung zur Verfügung zu stellen und damit ein weiteres Stück kulturelles Leben auf den Klausenhof zu bringen.

Die freie Fahrtengemeinschaft Artaban

Artaban ist der Zusammenschluß von augenblicklich etwa zehn selbstbestimmten jugendbewegten Fahrtengruppen, die alle im Zusammenhang mit Waldorfschulen stehen und um die Gründungsgruppen in Hannover, Salzburg und Schwenningen herum über den deutschsprachigen Raum verteilt sind. Sechs Gruppen bestehen geographisch gesehen rund um den Schwarzwald, weshalb der Klausenhof als Fahrtenziel zentral für einen Großteil der Artaban Gruppen liegt. Seit mehreren Jahren bildet sich nun – auch im Zusammenhang mit der Arbeit an den "Sternenkreis" Liederbüchern von Artaban – eine wachsende Gruppe von Ehemaligen der freien Fahrtengemeinschaft Artaban, die Kontakt zu den aktiven Jugendgruppen halten, aber nicht mehr in den jugendgeleiteten Gruppen tätig sind. Bei vielen von diesen Ehemaligen bestand seit Langem der Wunsch, die Lebendigkeit des kulturellen Lebens von Artaban in für sie geeigneter Weise weiter leben zu lassen. Die Idee entstand, einen Ort zu schaffen und zu beleben, der für die bestehenden Jugendgruppen von Artaban zur Verfügung stehen kann um damit deren Arbeit zu unterstützen. Während der letzten Jahre kam es durch die Arbeit der Älteren am Fruchthaus zu Kontakten, die zur Neugründung einer Artaban Gruppe führten. Diese Jugendlichen und jungen Erwachsenen nehmen inzwischen aktiv an der Gestaltung und Entwicklung des Klausenhofprojektes teil.
So entsteht mit Hilfe von ehemaligen Artabanern und Artaban Verbundenen, die hier so etwas wie eine Partenschaft für das Fruchthaus übernehmen, ein festes Standbein auf dem Klausenhof – das Fruchthausprojekts entwickelt sich aber weiterhin in enger Verbindung mit der Familie Ernst und dem Gesamtzusammenhang des Klausenhofes.

Webseite der Freie Fahrtengemeinschaft Artaban

Die Bauabschnitte

2010, im Sommer, begann die Bauphase. Mit Hilfe zweier Zimmerleute von den "Freien Vogtländern" wurde der Dachstuhl mit großem Vordach errichtet. Einen Monat später wurde das Dach gedeckt.

2011 wurden Restarbeiten am Dachstuhl erledigt und der überdachte Feuerplatz gestaltet.

2012 gab es eine Baupause.

2013 begann der Bau am Separett mit dem Einbau der Toilettensitzfläche und einer Trennwand. Ebeso erfolgte der Einbau der fehlenden Bohlen im Fruchthaus. Damit sind die großen Ritzen verschlossen.

2014 begann der Einbau der Fenster und das Abdichten der vielen Ritzen und Lücken zwischen den alten Eichenbohlen im Fruchthauskasten.

2015 wurde das Gaubenfenster eingebaut, sowie eine bereits benutzbare Außenküche unter dem Vordach eingerichtet.

Die Bauplanung

Baulichen Maßnahmen die noch nötig sind, um das Fruchthaus auch in der kühleren Jahreszeit besser nutzen zu können und wohnlich zu machen.

Folgendes ist dazu in Planung:

  • Neubau der Treppe im Fruchtkasten
  • Einbau der maßgefertigten Türen zum Balkon. Die Kosten belaufen sich auf circa 1000,- Euro.
  • Pflasterung der Außenfläche unter dem Vordach
  • Isolierung des Dachstuhles

Die Tätigkeiten

Neben den Baumaßnahmen werden auf dem Klausenof vielfältige Tätigkeiten ausgeübt, die vom Ablauf der Jahreszeiten geprägt sind. Arbeiten rund um den großen Gemüsegarten, Aufbau von Trockenmauern, Ernte und Pflege der Obstwiesen.

2013 und 2014 wurde der Landwirtschaftlichen Kurs von Rudolf Steiner gelesen und besprochen.

2014 stand die Neuauflage des ersten Bandes unseres Liederbuches "Sternenkreis" im Vordergrund. Die inhaltlichen Ausarbeitung des dritten Bandes ist in bearbeitung.

Das Singen, Musizieren, Tanzen, Schnitzen, Zeichnen, Spielen, Wandern und Gespräche führen sind auf jedem der jahreszeitlich geprägten und mittlerweile zeitlich sehr regelmäßigen Treffen ein wichtiger Bestandteil des Tagesablaufes. Seit der Errichtung des Dachstuhles wurde das Fruchthaus bei fast jeder Gelegenheit als Wohn- und Schlafplatz genutzt.

Der Fruchthausverein auf dem Klausenhof e. V.

Der Gemeinnützige Verein wurde am 19. November 2012 beim Amtsgericht Waldkirch gegründet und eingetragen.

Der Name

Das Fruchthaus war in seiner ursprünglichen Form und Nutzung als Speicher konzipiert. Es wurden Kartoffeln, Gedreide und Früchte eingelagert. Die eingelagerten Früchte waren namensgebend. Daher Fruchthaus.

Übrigens waren einige der Lagerräume absolut Mäuse sicher und das ganz ohne Folien, Nägel oder sonstige Hilfsmittel. Nur die Bohlen mit Nut und Feder zusammengesetz.

In der heutigen Zeit werden Silos genutzt. Nicht schön aber praktisch.

Nutzen, fördern und finden

Nutzen

Wenn ihr mit eurer Artaban-Gruppe einen Aufenthalt auf dem Klausenhof plant müsst ihr folgende Punkte beachten:

  1. Da der Hof in Privatbesitz der Familie Ernst ist, muss ein Aufenthalt sowohl mit uns, dem Fruchthausverein auf dem Klausenhof e. V., als auch mit Michael Ernst abgestimmt werden.
  2. Während eures Aufenthaltes muss immer ein Vereinsmitglied auf dem Klausenhof anwesend sein.

Bitte meldet euch frühzeitig an! Am besten vier Wochen vorher. Anmeldung per Mail an:
mailto:honigtopf@weitwind.de
fruchthaus

Wir freuen uns wenn ihr das Fruchthaus und den Klausenhof nutzen wollt! Und wer möchte, darf gerne den Fruchthaus-Kalender studieren und an unseren Treffen teilnehmen.

Zum Kalender

Fördern

Das Spendenkonto:

Fruchthausverein auf dem Klausenhof e. V.
IBAN: DE13 4306 0967 7915 7368 00
BIC: GENODEM1GLS
Institut: GLS Gemeinschaftsbank Bochum eG

Kontonummer: 7915736800 BLZ: 43060967

Gerne erstellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung.

Wir sind auf Spenden angewiesen. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich entschließen könnten, uns bei der Erhaltung und weiteren Entwicklung unserer Arbeit auf dem Klausenhof finanziell zu unterstützen.

Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren. E-Mail: fruchthaus

Finden

Anschrift des Klausenhofes beziehungsweise des Fruchthauses:

  • Fruchthausverein auf dem Klausenhof e. V.
  • Bachere 20
  • 79215 Biederbach

Der Weg dorhin:

Von der Haltestelle "Biederbach-Pelzmühle" (Bus Nummer 7236) an der B294 (Haslach-Elzach) zum Klausenhof.

Von der Haltestelle Biederbach-Pelzmühle zum Gasthof Alder-Pelzmühle gehen (die kleine Straße herunter. Das Gasthaus Pelzmühle ist bereits von der Straße aus gut sichtbar). Zwischen den Häusern durch, steil bergan (geht nur kurz steil hoch danach wird es wieder flacher, keine Sorge) immer der kleinen geteerten Straße folgen. Rechts halten (es geht zweimal eine kleine geteerte Straße nach links ab). Es geht erst eine kleine geteerte Straße links ab. Dann passierst Du ein Haus/Hof auf der rechten Seite. Es folgt die zweite kleine geteerte Straße die nach links abgeht. Nun geht es Bergauf. Oben musst Du quasi durch ein Haus durch (ähnlich wie schon bei der Pelzmühle) und weiter der kleinen Straße folgen. Vor dem "geteilten" Haus geht ein geteerter Weg rechts ab zu einem Haus. Da willst Du aber nicht hin. Nach dem "geteilten" Haus siehst Du schon bald auf der rechten Seite das Holzschild Klausenhof. Bis hier hin sind es rund zwei Kilometer. Ungefähr 30 Minuten zu laufen. Unter dem Holz-Schild durch den mit Gras bewachsenen Weg hoch. Mit dem Auto wäre es die nächste (nach dem Holzschild) rechts hoch (geteert) und wieder die nächste rechts (quasi Einfahrt). --> sie haben Ihr Ziel erreicht.

Der Busfahrplan der Linie 7236 kann beim Regio-Verkehrsverbund Freiburg heruntergeladen werden.
Fahrplan der Linie 7236

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